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Thema: Aktuelle NEWS aus Deutschland !

  1. #7741
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    Waffendeals im Darknet: Kölner Rechtsanwalt droht Knast, nun belastet er seine Ex-Frau !

    Köln - Er kämpft um seine Freiheit und um seine Zulassung als Rechtsanwalt.
    Hatte der Pulheimer Uwe F. (33) bei einem ersten Prozess zunächst zugegeben, im anonymen Darknet illegal mit Waffen und Munition gehandelt zu haben, präsentierte er bei der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Köln eine ganz andere Version.
    Die eigentliche Täterin sei nämlich seine geschiedene Ehefrau.

    Haftstrafe wegen Waffenhandels
    Das Amtsgericht Bergheim hatte den Volljuristen im vergangenen März wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt

    Im Haus des fünffachen Familienvaters im Pulheimer Stadtteil Stommeln hatten Ermittler bei einer Durchsuchung mehrere Waffen sichergestellt.
    Im Internet soll der Anwalt Pumpguns für 4000 Euro, weitere Waffen und passende Munition verkauft haben.

    Angeklagter widerruft sein Geständnis
    Das damalige Urteil fußte auch auf einem umfassenden Geständnis des Angeklagten.
    „Ich hatte den Blick für das reale Leben verloren, mich für das Leben in der virtuellen kriminellen Welt entschieden“, hatte er damals über seinen Verteidiger Martin Bücher erklärt.

    Beim Berufungsprozess nun die Kehrtwende.
    Uwe F. widerrief sein Geständnis und schob alles auf seine geschiedene Ehefrau.
    Die habe sich im Darknet bewegt und den Handel betrieben.
    Er habe damals alles auf sich genommen, um seine seine Familie zu schützen.
    Während der Anwalt kurzzeitig in U-Haft ging, verblieben die fünf Kinder so bei der Frau.

    Ehefrau auf Überwachungsbildern
    Aus der Luft gegriffen erscheinen die Vorwürfe indes nicht.
    Ein Zollfahnder (46) berichtete am Dienstag im Landgericht, dem Waffenhändler, der im Darknet unter dem Pseudonym „Mike Bravo“ agierte, eine Falle gestellt zu haben.

    So seien diverse Scheinkäufe getätigt worden.
    Die versendeten Pakete verfolgten die Ermittler zurück.
    Eines wurde bei einer Postfiliale in Rommerskirchen abgegeben – und zwar von der Ehefrau des Angeklagten, wie es Überwachungsbilder zeigen.
    Der Berufungsprozess ist noch auf mehrere Verhandlungstage angesetzt. Ziel der Verteidigung ist Freispruch.


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  2. #7742
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    Gericht entscheidet: Bandidos dürfen ihre Kutten nicht öffentlich tragen !

    Bochum - Rocker des Motorradclubs Bandidos dürfen ihre Kutten nicht öffentlich tragen.
    Das hat das Bochumer Landgericht entschieden.
    Die Richter verurteilten ein Mitglied des Bandidos-Chapters Bochum wegen Verwendens eines Kennzeichnens einer verbotenen Organisation zu 1250 Euro Geldstrafe.

    Der 29-Jährige war im Juni 2018 mit seiner Kutte vor dem Bochumer Polizeipräsidium aufgetaucht und hatte damit absichtlich eine Anzeige provoziert.

    Nach Angaben seines Verteidigers sollte durch die Aktion gerichtlich geklärt werden, ob der Angeklagte seine Lederweste mit dem Aufdruck "Bandidos Bochum" trotz des Verbots der Bandidos-Chapter Aachen und Neumünster weiterhin tragen kann.
    Das haben die Bochumer Richter verneint und sich dabei auf die Verschärfung des Vereinsrechts berufen.

    Laut Urteil ist das Zeigen der Bandidos-Embleme trotz des Unterscheidungsmerkmals "Bochum" rechtlich gesehen als "Verwenden eines Kennzeichens einer verbotenen Organisation in wesentlich gleicher Form" einzustufen.
    Damit sei das Tragen der Kutten – egal mit welchem Städtenamen – in der Öffentlichkeit grundsätzlich verboten.

    Die Verteidigung hat Revision angekündigt, um den Fall vom Bundesgerichtshof entscheiden zu lassen.


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  3. #7743
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    Räuber klagt über zu hohe Beute !

    Bescheidener Gangster - Räuber gibt Teil der Beute wieder zurück.

    Ein Räuber hat einen Getränkemarkt in Werder überfallen.
    Dabei hat er jedoch auf einen Teil der Beute verzichtet.

    So viel wollte er dann doch nicht: Ein Räuber hat einen Getränkemarkt in Werder bei Potsdam überfallen – und wollte nur einen Teil des Geldes haben.
    Er forderte vom Mitarbeiter Bargeld aus der Kasse und drohte mit einem pistolenähnlichen Gegenstand, wie die Polizei mitteilte.

    Als der Kassierer dem etwa 50 bis 55 Jahre alten Täter das Geld geben wollte, erklärte der Mann, dass er so viel nun auch wieder nicht benötige.
    Der Kassierer gab daraufhin nur einen Teil heraus, anschließend flüchtete der Mann.

    Trotz der Bescheidenheit fahndet die Polizei nun nach dem Räuber.
    Um wie viel Geld es sich handelte, war offen.


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  4. #7744
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    Mann (28) überfällt Juwelier und endet im Rollstuhl - Prozessbeginn !

    Berlin: Er überfiel einen Juwelier, um Schulden abzubauen. Jetzt sitzt er im Rollstuhl.
    Das tragische Schicksal von Schmuckräuber Ibrahim I. (28) aus Wedding beschäftigt seit Mittwoch das Landgericht.

    „Der Tag hat mein ganzes Leben verändert“, beginnt der frühere Bauarbeiter leise das Geschehen vom 8. Januar 2018 zu schildern.
    „Ich hatte ein halbes Jahr zuvor meine Medikamente abgesetzt“ – Medikamente, die ihm wegen einer Psychose verschrieben worden waren.
    Die Folgen spürte er schon bald.
    Der Angeklagte: „Ich hatte Angstzustände, fühlte mich verfolgt, hörte Stimmen.“
    Die hätten ihn immer an seine Schulden erinnert und befohlen: „Überfall einen Laden.“

    Juwelier im Internet ausgesucht
    Der Angeklagte suchte im Internet nach einem geeigneten Juwelier.
    „Möglichst weit weg von zu Hause.
    Und möglichst ein Deutscher, der hat vielleicht mehr Angst und gibt eher Geld“, habe er gedacht.

    Mit einer ungeladenen Schreckschusswaffe, einem Einhandmesser und Reizgas bewaffnet, fuhr er am Nachmittag mit der Bahn nach Tegel, maskierte sich vor dem Juwelierladen mit Basecap und Schal, öffnete die Tür.
    Der Angeklagte: „Da stand ein junger Mann am Tresen.
    Doch kein Deutscher!
    Das irritierte mich.
    Doch es gab kein Zurück mehr.
    Ich hob meine Waffe, wollte sagen ‚Geld her‘, brachte aber kein Wort heraus.
    Und mein ausgestreckter Arm schwankte vor Aufregung hin und her, wie ein Pendel.“

    Mann hinter Tresen zog Waffe
    Laut Anklage versuchte er Schmuck aus der Vitrine zu nehmen.
    Der Angeklagte schüttelt den Kopf: „Nein, ich habe nur dagestanden.
    Nichts angefasst.“
    Der Mann hinter dem Tresen habe plötzlich eine Waffe aus der Schublade gezogen.
    „Er zielte auf mich.
    Erschrocken wollte ich weg, hatte schon meine Hand an der Türklinke, als mich ein starker Stoß in den Rücken traf.
    Danach konnte ich kaum noch atmen, kaum noch sprechen.“
    Der Sohn des Juweliers (38) hatte ihn mit einem von drei Schüssen in den Rücken getroffen.

    Not-OP rettete Leben, aber nicht Beine
    Mit Mühe und ohne Beute schleppte sich der schwerverletzte Räuber noch 200 Meter weiter in eine Apotheke.
    Eine Notoperation rettete ihm zwar das Leben.
    Doch die verletzte Lendenwirbelsäule macht ihm seitdem das Gehen fast unmöglich.
    Ob er jemals wieder mehr als drei Schritte gehen kann, ist offen.

    Der Angeklagte: „Ich schäme mich für die Tat.
    Seitdem ich wieder meine Medikamente nehme, sind die Stimmen auch weg.“

    Am Rande des Prozesses war zu erfahren: Das Verfahren gegen den Schützen wurde inzwischen eingestellt.
    Begründung: Eine Notwehrsituation sei nicht auszuschließen.
    Wegen des fehlenden Waffenscheines (die Pistole war drei Jahre zuvor nach einem Überfall angeschafft worden) laufen die Ermittlungen gegen den Juwelier (58) noch.

    Fortsetzung: Mittwoch (14. November)


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  5. #7745
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    Zwei Leichen in Gebäude entdeckt – Polizei hat traurigen Verdacht !

    In Schwabach in Mittelfranken sind in einem Gebäude die Leichen zweier Menschen entdeckt worden.
    Es gibt einen traurigen Verdacht.

    Schwabach - Grausiger Fund in Mittelfranken: Am Mittwoch sind in einem Firmengebäude in Schwabach zwei Leichen entdeckt worden.

    Noch ist nicht offiziell bekannt, wodurch die beiden Personen ums Leben kamen.
    Doch nahe der beiden Leichen wurde Schwefel- und Ameisensäure entdeckt.
    Der traurige Verdacht: die beiden Menschen könnten laut Polizei Suizid begangen haben.
    „Anhaltspunkte, die auf das Vorliegen eines Unfalls oder einer Straftat hindeuten, liegen nicht vor“, zitiert die Bild einen Polizeisprecher.

    Leichen in Schwabach entdeckt: Straße gesperrt, Gebäude geräumt
    Wegen des Fundes der Chemikalien wurde ein Teil der Straße zeitweise abgesperrt - es gab den Verdacht auf Explosionsgefahr.
    Auch zwei weitere Gebäude wurden geräumt.
    Eine Fachfirma soll die Säure mittlerweile abtransportiert haben.

    Doch wer waren die beiden Personen?
    Wie der BR berichtet, war in dem Gebäude eine IT-Firma ansässig.
    Mitarbeiter hatten am Mittwochmorgen einen sonst geöffneten Raum verschlossen vorgefunden und daraufhin Alarm geschlagen.
    Beamte machten dann den grausigen Fund.
    Mittlerweile wurden die Identitäten der Toten geklärt, doch um wem genau es sich handelt, wurde nicht öffentlich bekannt.
    Die Kripo Schwabach ermittelt.


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